Über diesen Blog

das gibt’s

  • Tipps und Tricks, die ich als Hobbyköchin und sehr neuigeriger Mensch gelernt habe
  • Inspiration zum Selberkochen und Essen, z.B. tolle Zutaten, Zubereitungsarten oder Kombinationen, die aus meiner Sicht noch zu wenig bekannt sind und die ich nicht mehr missen möchte
  • Detailinfos, wie und warum ich gewisse Zutaten aussuche oder meide und meine liebsten Bezugsquellen
  • Lokale, in die ich gerne gehe und warum
  • Personen oder Organisationen deren Leistungen für gutes Essen und Trinken ich schätze und denen ich eine Bühne geben möchte
  • Nerd Content. Manchmal wird es hier ein bisschen nerdig, einfach weil ich selbst sehr neugierig bin und Kleinigkeiten hinterfrage, die vielleicht nur sehr wenige Leute überhaupt interessieren. Aber das ist das tolle an (nichtkommerziellen) Blogs, man kann auch Dinge ins Internet schreiben, die erst mal nur einen selbst interessieren.
  • Meinung zum Essen, viel davon.

das gibt’s nicht

  • bezahlte Werbung oder Product Placements
  • Restaurant”kritiken” oder “Testessen”
  • Rezepte
  • professionelle Fotos

Sämtliche Empfehlungen erfolgen unbezahlt. Mein Blog ist mein privates Outlet für Gedanken und Notizen, nichts hier ist bezahlt oder sonstwie von Sponsoren abhängig. Ich habe mich bewusst dazu entschieden, diesen Blog nicht zum Geldverdienen zu schreiben, sondern als Hobby- und Herzensprojekt. Nur so kann ich die Unabhängigkeit erhalten, die ich mit meiner großen Klappe sowieso brauche.

transparenzhinweis

Ich arbeite für die österreichische Bio-Marke Ja! Natürlich seit April 2017. Davor habe ich jahrelang für Ja! Natürlich neben meinem eigentlichen Job als PR Consultant Rezepte für die Ja! Natürlich Rezepte entwickelt und Inhalte für Onlinemedien gestaltet. Dieser Blog war und bleibt rein privat und in meiner alleinigen Verantwortung.

Mehr über meinen beruflichen Werdegang gibt es auf LinkedIn zu lesen.

warum keine rezepte?

Ich liebe Kochbücher und Blogs mit Rezepten (ihr findet meine Lieblinge in der Blogroll).Es gibt so viel rund ums Kochen & Essen, was ich viel wichtiger finde, als Zutatenlisten und Zubereitungsanweisungen. Auf meinem Blog soll Platz sein für alles was rundherum wissenswert ist, aber in der Vielfalt an Rezepten, Kochbüchern und Magazinen oft keinen Platz findet. Nur ein Beispiel: Die meisten Zutatenlisten und Rezepte differenzieren mir zu wenig und enthalten die wichtigsten Informationen vor. Tomaten können sehr fad und wässrig sein, oder so gut und aromatisch, dass damit jedes Gericht genial schmeckt, egal welches der zig Tomatensaucerezepte man damit macht. Bei den meisten Zutaten, man denke nur an Mozzarella, Olivenöl oder Schinken, gibt es riesige Qualitätsunterschiede, die bestimmen, ob ein Essen gut, mittel oder gar enttäuschend wird, ganz egal welches Rezept gekocht wurde. Und es gibt Kleinigkeiten, die – einmal verinnerlicht – die eigenen Gerichte viel besser machen als je zuvor wie z.B. dieser Tipp. Außerdem macht Kochen automatisch mehr Spaß, wenn man sich eben nicht auf Rezepte verlässt, sondern auf die eigenen Fähigkeiten, abzuschmecken und auszuprobieren.

  • verwenden, was die man grad so in bester Reife und Qualität bekommt, anstatt nach Rezept einzukaufen
  • restlos verwerten, was da ist
  • würzen, wie es dem eigenen Geschmack entspricht, nicht dem der Kochbuchautoren
  • Zutaten sind meistens Naturprodukte und damit variieren sie in ihren Eigenschaften (Wassergehalt, Geschmack, Konsistenz, Sorte…), somit ist es umso wichtiger, sich nach der eigenen Einschätzung zu richten statt nach Rezeptangaben

Wer sich selbst ein paar Basics aneignet, wird immer besser darin, Rezepte maximal als Inspiration und Richtlinie zu nehmen und mehr selbst auszuprobieren. Ein paar solche Aha-Momente möchte ich vermitteln.

Ich versuche hier Wissenswertes Hintergrundwissen aufzuschreiben, welches ich mit der Zeit selbst erst dazugelernt habe und was mir im alltäglichen Kochen und Experimentieren hilft. Ich kann nur jedem empfehlen, den eigenen Geschmack und die eigenen Fähigkeiten zu trainieren. Insbesondere bei Gewürzen sind die Angaben in Rezepten oft völlig willkürlich und mehr Geschmackssache.

fairness

Mindestens so wichtig ist mir die Herkunft der Zutaten. Fairness ist für mich der Überbegriff für gute Lebensmittel, damit meine ich nicht nur den Bezug aus Entwicklungsländern, sondern generell den fairen Umgang mit Menschen, Tieren und Umwelt, die wir mit unseren Entscheidungen für oder gegen gewisse Nahrungsmittel täglich beeinflussen.Hier bin ich mit den Jahren immer wählerischer geworden, einerseits was die Qualität betrifft, andererseits auch was die größeren Zusammenhänge betrifft. Die Auswirkungen, die unsere täglichen Entscheidungen für oder gegen ein Lebensmittel, für dieses oder jenes Mehl, für den einen oder den anderen Apfel haben, unterschätzt man leicht, weil man im Alltag wenig damit konfrontiert ist. Auch diesem Aspekt (Umwelt, fairer Handel, Nachhaltigkeit) wird in den wenigsten Rezepten Rechnung getragen. Mit den Jahren habe ich immer mehr über die größeren Zusammenhänge gelernt und könnte vieles, was ich noch vor ein paar Jahren bedenkenlos konsumiert habe, heute nicht mehr genießen. Ich bin überzeugt, dass Bio-Lebensmittel eigentlich allgemeingültiger Standard sein sollten, nicht Luxusgut. Gleichzeitig bin ich viel offener für alle möglichen Zutaten geworden, sofern ich sie in ordentlicher Qualität und aus nachvollziehbarer, vertrauenswürdiger Quelle bekomme. Es gibt viel mehr zu entdecken als das, was es in Supermärkten gibt. Auch über neu entdeckte Sorten bekannter Zutaten oder gänzlich neue Entdeckungen könnt ihr hier hin und wieder lesen.

unbezahlt

Ich möchte hier nur so schreiben, wie es mich freut und nicht von Geldgebern irgendwelcher Art abhängig sein und mir jegliche Freiheiten nehmen was die Gestaltung und insbesondere die Inhalte meine Texte betrifft. Daher war für mich immer klar, dass dieser Blog ein Non-Profit Projekt bleiben wird, das ich neben meinem Brotberuf betreibe, unabhängig von  allen Arbeitgebern* und anderen Auftraggebern. Ich schreibe überwiegend in Deutsch, manchmal auf Englisch, insbesondere bei kulinarischen Reisetipps und Lokalempfehlungen für Wien, da mich immer wieder auch nicht-deutschsprachige Freunde danach fragen. Ich nehme in Kauf, dass die Reichweite nie so hoch sein wird, wie wenn ich Rezepte und sehr professionelle Fotos bloggen würde. Meine Texte sind zu lang und meine Schreibe meistens zu österreichische für optimale Suchmaschinen-Auffindbarkeit. Aber ich lebe zum Glück nicht vom Bloggen, also mache ich das hier lieber so, wie es mich freut. Bezugsquellen und Empfehlungen betreffen häufig meine geliebte Homebase Wien oder meine ursprüngliche Herkunft Oberösterreich. Sämtliche erwähnte Marken, Produkte, Bezugsquellen etc. erwähne ich aus persönlicher Überzeugung und ohne Bezahlung.

hoiN
Beim Kochkurs in Hoi-An (Vietnam)

wie bist du zum bloggen gekommen?

Aufgewachsen in einer Familie von Freizeit-Feinspitzen mit eigenem Gemüsegarten und mit einer ordentlichen Portion Neugierde haben sich im Laufe der Zeit und im Zuge zahlreicher kulinarischer Experimente immer mehr Aha-Momente, Schlüsselerlebnisse, Anekdoten und Tricks angesammelt, vor allem was Auswahl und Verarbeitung der Zutaten und kulinarisch spannende Orte betrifft. Und je länger ich mich mit dem Essen und auch der Lebensmittelindustrie beschäftigt habe, umso wichtiger wurden Qualität, Natur, Nachhaltigkeit, fairer Handel und Umwelt für mich. Mit all diesen Aspekten des Essens beschäftige ich mich in meiner Freizeit am liebsten. 2012 habe ich zum Bloggen übers Essen begonnen, 2018 den Blog in keine-rezepte.at umbenannt. Ich freu mich sehr, dass sich so viele Menschen schon seit Jahren dafür interessieren, was ich übers Essen schreibe und erzähle.

Blogheim.at LogoIch lerne bei meinen Lieblingsthemen selbst nie aus – lasse mich also auch gerne eines Besseren belehren.  Auf meinem Blog erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Endgültigkeit.  Ich beschäftige mich seit Jahren mit diesen Themen Esskultur, Kulinarik, Lebensmittelproduktion und -handel und noch immer bin ich manchmal überwältigt, wie komplex manche Fragestellungen sind, wie viele Aspekte es gibt und was ich noch alles nicht weiß. Meldet euch jederzeit hier am Blog, via Mail,  Twitter oder Instagram. Der Austausch untereinander zählt nämlich zu den schönsten Dingen am Food Blogger Dasein. Danke fürs Mitlesen und Mitreden!

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